Herstellung

Jörg Hector und Patric Bies am LeindotterfeldGanz in der Tradition alter deutscher Ölmühlen stehend, legen wir bei der Leindotteröl-Herstellung höchsten Wert auf Qualität.
Diese beginnt schon bei der Leindotterpflanze auf dem Feld. Meist im Spätsommer oder Frühherbst geerntet, trennen wir die winzigen Leindottersamen von den Schoten und lassen sie mehrfachen Reinigungsprozessen durchlaufen um fremde, dem Ölgeschmack abträgliche, Beikräutersamen restlos zu entfernen.

Danach lagern wir die Saaten, damit sie ganzjährig - im Gegensatz zu den Oliven für das Olivenöl – für die Speiseölerzeugung zur Verfügung stehen.

Entsprechend behutsam arbeitet unser Kaltpressverfahren: In den Ölpressen fördert eine Metallschnecke die Leindottersaaten zum Presskopf, wo der aufgebaute Druck ein zeitgleiches Aufbrechen der Schalen und Trennung des Öls vom Kern bewirkt.

Nach Abtropfen des Öls in einen Sammelbehälter befreien wir es mittels natürlichem Absetzverfahren von seinen Trübstoffen und füllen es unmittelbar auf Flaschen ab. Sollten Sie einmal Trübstoffe auf dem Flaschenboden finden, bedeutet dies keinen Qualitätsmangel.
Ganz im Gegenteil: Es ist ein Beleg für die naturnahe Herstellungsweise und Ausdruck von höchster Güte!


Haltbarkeit:
Bei Aufbewahrung im Kühlschrank ist das Leindotteröl mindestens neun Monate haltbar. Nach dem Öffnen soll es zügig aufbraucht werden.

Zusätzliche Informationen