Initiative unterstützt Leindotter-Renaissance

Am Rande der BioFach-Messe in Nürnberg gründete sich am 17. Februar 2017 die LEINDOTTER INITIATVIVE. Zweck dieses Netzwerkes ist es u.a. mit Leindotter den Bienen einen Blühangebot zu machen, denn häufig entsteht nach der Rapsblüte im April/Mai eine „Blühlücke“, die für viele Bienen – meist Wildbienen – eine große Gefahr darstellt, weil in dieser Zeit das Nahrungsangebot plötzlich abreißt.

In Kombination mit Leindotter wären viele Kulturpflanzen in der Lage eine solche Lücke zu schließen und damit das Überleben vieler Wildbienen zu gewährleisten.

Logo der Leindotter InitiativeFür die Bliesgau Ölmühle - und als einziger saarländischer Vertreter - nimmt Patric Bies an der Bundesinitiative teil. Schon seit Jahren kombiniert die Bliesgau-Ölmühle Leindotter mit Hülsenfrüchten, wie z.B. mit Linsen. Die meisten Hülsenfrüchtler sind nämlich auch ideale Bodenvorbereiter für Folgekulturen, da sie den Boden mit Stickstoff anreichern und die Bodenqualität verbessern.

 

Hintere Reihe v.l.n.r.:  Herbert Barthel (Bund Naturschutz in Bayern e.V.), Dr. Ben Schmehe (Dottenfelderhof), Patric Bies (Ölmühle Bliesgau), Cornelis Hemmer (Stiftung für Mensch und Umwelt), Thomas Kaiser (Ludwig-Bölkow-Stiftung, Protein regional), Peter Maske (Deutscher Imkerbund e.V.)

Vordere Reihe v.l.nr.: Dr. Werner Zittel (Ludwig-Bölkow-Stiftung), Barbara Heydenreich (Netzwerk Blühende Landschaft), Anita Walter (Protein regional), Anne Fröhlich (BDOel e.V.), Holger Loritz (Netzwerk Blühende Landschaft), Heydenreich (Netzwerk Blühende Landschaft)

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