Weltneuheit: Leindottersalz

Leindottersalz zum Frühstücksei

Ohne Salz ist Leben nicht möglich. Denn Salz enthält ein großes Spektrum verschiedenster essentieller Mineralstoffe und Spurenelemente, die der Körper braucht.

Natürliches Salz haben wir mit dem Mehl der Leindotterpflanze kombiniert, das über einen hohen Anteil an Omega-3 enthält. Herausgekommen ist eine einmalige Würzmischung, die den typischen Leindottergeschmack unterstreicht.
Einmalig sind auch die verwendeten Rohstoffe: Leindotter aus saarländischer Produktion. Salz aus Einville im benachbarten „Pays du Saulnois“, dem „Salzland“ in Lothringen, dessen Reichtum im Mittelalter legendär war.
Das Salz wird nach traditioneller Methode von Hand geerntet, wie schon zu Zeiten der Kelten und Römer. Dies gewährleistet, dass seine Reinheit und der ursprüngliche Geschmack erhalten bleiben. Die manuelle Fertigung bringt es mit sich, dass das Grundsalz grob gewonnen wird und mit einer Gewürzmühle gemahlen werden muss. Dabei kommen keinerlei Rieselhilfen zur Verwendung!
Unser Leindottersalz in Bio-Qualität passt zu vielen Speisen. Beginnen Sie doch den Tag einfach mit einem Frühstücksei und Leindottersalz.

Leindotter in der Mongolei

von Bars Purevsuren (Falke-Ecology, Ulan Bator)
 
Seit 2010 wird Leindotter in der Mongolei von Bars Purevsuren und seiner neu gegründeten Ölmühle „Falke-Ecology“ angebaut. Anbau in der MongoleiGestartet wurde mit einem 10 x 10 Meter großen Testfeld im kontinentalen Klima. Im Winter herrschen dort durchschnittlich -27 Grad, der Sommer ist dagegen extrem heiß und trocken. Insgesamt findet man im Anbaugebiet 280 Sonnentage vor. Regen gibt es meistens nur nachts.

Der Anbau von Leindotter hat von Anfang an gut funktioniert. 2012 wurde zum ersten Mal professionell angepflanzt, mit einem Ertrag von ca. 1,7 Tonnen pro Hektar in Monokultur. 2013 waren es zwischen 1 und 1,3 Tonnen.

anbau in der mongolei2014 gab es auf 30 Hektar Anbaufläche Probleme: Die Camelinapflanzen wuchsen nur 20 cm hoch und waren ohne Blüte. Die Vorfrucht war Senf. In der Fruchtefolge sollten min. 3 bis 4 Jahre zwischen zwei Kreuzblütlern liegen. Er zog die Lehre daraus, eigene Flächen zu schaffen und zu nutzen.

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„Wildbienen und Leindotter“

Beitrag von Cornelis Hemmer (Stiftung für Mensch und Umwelt, Berlin) auf dem 4. Leindotterforum

a) Voraussetzung

Die landläufige Meinung wird von folgendem Bild beherrscht: Eine Biene ist immer eine Honigbiene. Dies ist grundsätzlich falsch. In Deutschland leben rund 560 verschiedene Bienenarten. Die Honigbiene ist nur eine Art.

Diese verschiedenen Arten konkurrieren um Nahrung. Nicht nur um Nektar und Pollen, sondern auch um Harze und Pilzstoffe.

Wildbienen leben überwiegend solitär, Es existieren jedoch alle Übergangsformen von solitären Wesen bis hin zu eusozialen Bienenstaaten wie z.B. bei Hummeln. Bienen leben als flugfähige Wesen durchschnittlich nur 40 Tage.

Cornelis Hemmer auf dem Leindotterforum 2015

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4. Leindotteröl auf der Erde: „BioWorld“

Jürgen Runkel (BioWorld Gütegemeinschaft Nachhaltige Ölpflanzennutzung SEO, Weiterstadt)

a) Voraussetzungen

Die meisten Ölpflanzen wie auch der Leindotter eignen sich zur gleichzeitigen Weiterverarbeitung des Presskuchens zu Nahrungsmitteln. Damit kann Teller plus Tank garantiert werden. Der bei der Pressung als Koppelprodukt anfallende Ölkuchen (Presskuchen) kann z.B. mit Haushalts-Getreidemühlen zu Pflanzenmehl verarbeitet werden, was dann wie ein Getreidemehl zum Brotbacken, für Nudel oder die Herstellung von Bratlingen verwendet werden kann. Mit Ölpflanzen können 3 Mal mehr Menschen ernährt werden als über den „Umweg“ der Fleischproduktion.

Präsentation Brot und NudelnGerade in kalten Regionen wie Sibirien oder in der Mongolei kann Leindotter ideal kultiviert werden. Mit den vorhandenen Flächen muss jedoch sinnvoll umgegangen werden. Deutschland hat nicht mehr viel ungenutzte Fläche zu bieten, im Gegensatz zu Ländern wie Polen, Ukraine oder Türkei.

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4. Leindotterforum im Saarland

Gruppenfoto aller Teilnehmer des 4. LeindotterforumsZum vierten Mal war das Saarland Treffpunkt der Pflanzenölbranche. Landwirte, Ölmüller, Feinschmecker und Ölsommeliers feierten in der Cittaslow Blieskastel die Rückkehr des Leindotteröls. Bis vor wenigen Jahren war die Leindotterpflanze (lt. Camelina sativa) noch weitgehend unbekannt. Inzwischen erfreut sich das daraus hergestellte „Öl der Kelten“ zunehmender Beliebtheit.

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Camelina sativa - Das „grüne Gold“ der Bronze- und Eisenzeit

von Françoise Toulemonde

Originaltitel: »Camelina sativa: l’or végétal du Bronze et du Fer«, erschienen in der Zeitschrift »Anthropobotanica 2010 1.1«,
Herausgegeben vom »Muséum national d’Histoire naturelle«, Paris.

Mit freundlicher Erlaubnis der Autorin übersetzt.

 

Abstract

Der Leindotter ist eine ölhaltige Pflanzenart, die zu der Familie der Kreuzblütengewächse gehört und die lange Zeit für die Produktion von Speise- oder Lampenöl genutzt wurde. Nachdem er gegen Ende des 19. Jahrhunderts in Westeuropa aus der Mode gekommen war, erfährt der Leindotter heute eine Wiederentdeckung dank der Entwicklung der biologischen Landwirtschaft, der Begeisterung für Omega-3-Fettsäuren und der zunehmenden Bedeutung von Biokraftstoffen. Dennoch hält sich die Begeisterung für den Leindotter noch sehr in Grenzen. Seine wahre Glanzzeit hatte dieses kleine goldene Samenkorn weitaus früher in unserer Geschichte, nämlich gegen Ende der Bronzezeit und während der Eisenzeit, wo sie sich die Nachweise mehren. In Nordfrankreich wiesen die bisher vorliegenden Daten auf eine Kultivierung des Leindotters in der Übergangszeit zwischen den zwei Eisenzeiten [Hallstatt und Latène] hin. Die Zusammentragung von neuen und unveröffentlichten Daten scheint die Hypothese einer früheren Kultivierung zu bestätigen, zumindest ab dem Übergang Bronze- /Hallstattzeit.

Die Bestimmung der Taxonomie (Taxomanie: Ordnung oder Klassifikationsschema) und des tatsächlichen Anbaus des Leindotters durch die Karpologie (Karpologie: Betrachtung der Frucht im Zustand der Samenreife) ist nicht immer einfach und beruht auf mehreren Arbeitsschritten, die im vorliegenden Paper detailliert erläutert werden. Die bedeutenden Eigenschaften der Pflanze, die dazu geführt haben, dass sie zur Hauptölpflanze wurde, werden hier ebenfalls betrachtet.

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3. Leindotterforum in Blieskastel

Bliesgau-Ölmühle ludt zum 3. LEINDOTTERFORUM in die Orangerie nach Blieskastel ein.

Am Freitag den 24.02.2012 war die Orangerie zum zweiten Mal Ort der Versammlung fachkundiger und interessierter Pfanzenölfreunde. Nach dem erfolgreichen Debüt im Jahre 2009 haben sich auch dieses Jahr wieder rund 50 Öl-Kenner, Händler und Landwirte aus ganz Deutschland, Luxemburg, USA, und sogar der Mongolei in der Orangerie in Blieskastel zusammen gefunden, um sich über die spezifischen Charakteristika der Leindotterpflanze auszutauschen.

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Leindotter-Journal erschienen

Mit diesem 24 Seitigen Journal - übrigens das erste über Leindotteröl überhaupt (!) – laden wir Sie ein zu einer genussreichen Wiederentdeckungsreise von Mensch und Natur.

Lassen Sie sich verführen zu einem Geschmackserlebnis unseres heimischen Öls. Wir sind Pioniere in der Leindotterölherstellung und stolz darauf mit unseren Erkenntnissen, unserem Wirken und der langjährigen Erfahrung, unseren Beitrag zu Wohlgeschmack und Gesundheit zu leisten.
 
Sie können das PDF hier herunterladen und ansehen.


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Bliesgauölmühle besucht Leindotterfelder in Bayern

Auf Einladung von Thomas Kaiser vom Institut für Energie & Umwelttechnik und Markus Pscheidl vom Kramerbräuhof (www.kramerbraeu.de) nahmen Patric Bies von der Bliesgau-Ölmühle so wie Freunde und Kunden der Bliesgau-Ölmühle an einer Begehung von Mischfruchtfeldern in Pfaffenhofen/Ilm in Bayern teil. Kooperationspartner war die Rosa-Luxemburg-Stiftung/Peter-Imandt-Gesellschaft in Saarbrücken.

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Gezähnter Leindotter

gezähnter Leindotter

Fast ausgestorben: Gezähnter Leindotter

Doch es gibt Hoffnung: Die Bliesgau Ölmühle vermehrte Saatgut

Schon einmal was von „Gezähnten Leindotter“ gehört? „Gezähnter Leindotter“ gehört zu den engsten Verwandten unseres Leindotters (Camelina sativa). Botaniker gehen davon aus, dass es sich bei dieser Form des Leindotters um eine verwilderte Form des in der Zeit der Römer und Kelten weit verbreitenden Leindotters handelt. Als man im Mittelalter bei der Selektion und Zucht von Kulturpflanzen große Fortschritte machte, starb der Leindotter als Kulturpflanze auf den Äckern aus. Wahrscheinlich schien es lohnenswerter, Ölpflanzen mit Mehrfachnutzen, also kombinierte Öl- und Faserpflanzen wie Hanf und Leinen, anzubauen. Denn der zur Familie der Kreuzblütler gehörende Leindotter enthält keine spinnbaren Fasern.

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